Finckh lebt in Berlin. Er hat Jazztrompete studiert, entwickelte sich jedoch mehr und mehr zur elektronischen Musik hin, vor allem durch seine Studioarbeit für RAS und das Sonar Kollektiv / Jazzanova.

Finckhs Konzept ist es, die alltäglichen Geräusche, die uns umgeben, (wahr) zu nehmen und sie zum Tanzen zu bringen. Seine musikalischen Wurzeln reichen von einigen ziemlich schrägen und lustigen Kassetten aus seiner Kindheit bis hin zu den wirklichen Meistern des Funk wie James Brown, Herbie Hancock, Parliament/Funkadelic, Eddie Harris und Idris Muhammed. Man könnte seine Musik als "handgemachte, organische Broken Beats" bezeichnen.

 

Finckh hat Anfang 2006 eine 12" namens "Aua Dieler" auf dem Berliner Label Tonkind herausgebracht. Man kann Finckh solo oder mit einer obafunkee Band buchen.

 

Die Finckh Live - Band featured die Sängerin Sonja Kandels sowie den Schlagzeuger und Multi-Instrumentalisten Beni Reimann, beide ebenfalls aus Berlin.

Je nach Größe des Setups werden Bass, Keys, Gitarre und Klarinette live gespielt oder die Spuren kommen von Finckhs Laptop, der sich nebenbei auch noch als Sänger, Trompeter und Effektwizard betätigt. Eins ist jedoch klar: Mehr FUNK geht nicht.

 

Reviews / Kritiken zu "Aua Dieler":

De:Bug Review:

Finckh - Aua Dieler (Tonkind)
Ich denk mir immer solche Musik heisst Ragtime. Stimmt vermutlich nicht, ist aber echt Funky und überhaupt, die Bassklarinette, das ist ein Instrument mit Zukunft. Völlig überdrehter Groove auf beiden Seiten, der briliant zum Label passt und für mich einer der überragendsten Versuche ist, wirklich mal was neues mit Beats zu machen, das jenseits von allem funktionert und dabei kickt als wäreJazz immer noch die Zukunft schlechthin.
bleed ***** (fünf von fünf)

Raveline Review:

Finckh - Aua Dieler
Tonkind zum Dritten. Und der Beweis, dass es den Labelmachern in der Tat um musikalische Abwechslung geht: Nach House und Elektro steht mit dem Jazztrompeter Burkhard Finckh diesmal eine aberwitzige Mixtur aus HipHop-Dub und…nun, sagen wir mal Swing mit leichtem Tirolerflair auf dem Programm. Broken Beats, Scratch- und Knarzsounds paaren sich mit einer virtuosen
Bassklarinette. Eine köstlich andersartige Platte, die allen aufgeschlossenen und unfugliebenden Personen wärmstens ans Herz gelegt sei. Obwohl man sich das definitiv nicht auf einem Endlostape wünschen würde, bin ich doch der Meinung, Nonsens muss auch mal belohnt werden – besonders wenn
jemand so fabelhaft die Klarinette tutet.

Achim * * * * * * (sechs von sechs)

 

"Klingt wie ein Bett bei verdammt gutem Sex." Max S., Freiburg

 

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